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Jean-Pierre Thill in seiner Ausstellung.
Jean-Pierre Thill in seiner Ausstellung.

Von Mensch zu Mensch: Unsere Gesellschafter:innen stellen sich vor

In dritter Generation führt Jean-Pierre Thill das traditionsreiche Familienunternehmen Ameublements Thill mit viel Herzblut und Detailverliebtheit. Im Interview spricht er über seine italienisch inspirierte Lieblingsmarke, sein Verständnis von echtem Einkaufserlebnis und darüber, warum Eigeninitiative im Möbelhandel unerlässlich ist. Ein Gespräch mit Persönlichkeit und einem Augenzwinkern aus Köln.

Für das Intro unseres Interviews: Bitte stellen Sie sich und ihr Geschäft kurz vor.

Mein Name ist Jean-Pierre Thill, bin 55 Jahre alt, Vater eines 22-jährigen Sohnes und einer 20 Monate alten Tochter. Aufgewachsen bin ich im Norden Luxemburgs, mitten in der schönen Eifel. Als bereits dritte Generation unserer Familie bin ich – wie so viele aus der Branche – quasi mit „Möbelmilch“ großgezogen worden und somit verwundert es auch nicht, dass ich Absolvent der Möfa in Köln bin.

Unsere Firma wurde 1919 von meinem  Großvater gegründet, so dass wir auf 106 Jahre Firmenhistorie zurück blicken können. Vor 11 Jahren haben wir den lokalen Mitbewerber übernommen und diesen neu aufgebaut. Heute haben wir in beiden Läden zusammen rund 10.000 m2 Ausstellungsfläche, bestückt mit mittel- bis hochwertiger Vollsortimentsware und sehr starkem Küchenanteil. Etwa 50 Mitarbeitende geben tagtäglich ihr Bestes für unsere Kundinnen und Kunden.

Was sind Ihre persönlichen Lieblingsstücke in Ihrem Geschäft und warum?

Meine derzeitigen Lieblingsstücke heißen „Linea Venezia“. Dabei handelt es sich um eine selbst geschaffene Marke mit Möbeln des italienischen Herstellers Tomasella, und stellen wir in unserem neuen Markenstudio aus.

Was inspiriert Sie tagtäglich in Ihrem Job?

Das kölsche Grundgesetz sagt: „Et bliev nix wie et wor“. Genauso ist es, es verändert sich alles immer schneller, und es gilt dieses Tempo mitgehen zu können. Aber der Kölner sagt auch: „Et hätt noch immer jot jejangen“!

Gibt es einen Tipp oder eine Erfahrung, die Sie gerne mit anderen Gesellschaftern teilen würden?

„Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“. Es ist der pure Wahnsinn, zu glauben, dass ein anderer die eigenen Probleme löst, ohne dass man selbst aktiv bleibt.

Welche Maßnahmen setzen Sie ein, um das Einkaufserlebnis in Ihrem Geschäft besonders zu machen?

Nie genug! Vieles bleibt im Alltagsstress liegen, und könnte noch besser gemacht werden. Wir setzen aber konsequent viele Markenthemen des Verbandes um; schaffen daneben eigene Marken samt Umfeld. Der Kunde soll den Eindruck gewinnen, in einem „besonderen“ Laden zu sein, wertgeschätzt zu werden und nicht auf irgendeiner Großfläche als Nummer zu gelten. Ich bin daher auch sehr detailbesessen, was Ladenbau und Deko anbelangt.

Bildquelle: Alliance-Verband