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Retouren und Aftersales: Hände die einen Karton entgegennehmen.
Retouren und Aftersales: Hände die einen Karton entgegennehmen.

Retouren und Aftersales: Weniger Retouren, mehr Zufriedenheit.

Aftersales beginnt am POS

Jede Retoure im Möbelstudio ist mehr als nur ein Rückgabevorgang. Sie spiegelt emotionale, operative oder beratungsrelevante Lücken wider. Aftersales endet nicht mit dem Kassiervorgang, sondern beginnt genau dort: im direkten Austausch mit Ihren Kunden. Wer Retouren als Chance nutzt, steigert Vertrauen, spart Kosten und stärkt die Kundenbindung.

Eine Mann und eine Frau sitzen unzufrieden dreinschauend auf einer unausgepackten Couch.

Warum kommt es im Möbelhaus zu Retouren?

• Passform, Farbe, Material stimmen nicht: Sieht ein Möbelstück im Studio gut aus, kann das heimische Umfeld es verändern.
Laut Loyal Guru gehören falsche Größen, Farben oder Materialien sowie unpräzise Produktdarstellung zu den Hauptgründen für Retouren.

• Beschädigungen oder Fehler: Auch im POS-Bereich kommt es zu Transportschäden oder falscher Ware. Entscheidend ist, wie Sie darauf reagieren.

• Käuferreue: Nach dem Kauf daheim ändern Erwartungen ihr Bild, ein emotionaler, häufiger Rückgabebeginn.

Aftersales: Beratung nach dem Kauf

Ein effektiver Aftersales-Prozess ergänzt die Beratung und schafft Vertrauen über den POS hinaus inklusive professioneller Rückgabeabwicklung.

Drei Eckpfeiler für smartes Retourenmanagement am POS:

1. Rückgabegründe systematisch erfassen:

Nutzen Sie Kassensystem-Funktionen oder POS-Software mit standardisierten Codes wie „Nicht passend“, „Beschädigt“, „Falscher Artikel“. Das erzeugt verlässliche Daten statt Bauchgefühl sensormatic.com.

2. POS-System richtig einsetzen:

Moderne POS-Systeme ermöglichen:

• schnelle Rückverfolgung von Kaufbelegen und Preisen (Barcode, Belegnummer)

• automatische Aktualisierung des Lagerbestands

• Anwendung vordefinierter Rückgaberichtlinien und Kulanzregeln

3. Team schulen & empathisch agieren:

Freundliche, kompetente Rücknahme zeigt Verständnis – wichtiger als ein technischer Prozess. Schulungen helfen, souverän zu agieren („Das verstehen wir – lass uns gemeinsam eine Lösung finden.“)

Ein Mann und eine Frau geben sich in einem Möbelhaus die Hand.

Aftersales – mehr als nur Rückgabe

• Service-Mehrwert schaffen: Jede Retoure ist ein persönlicher Kontaktpunkt. Eine gute Lösung stärkt die Marke weit über den Kauf hinaus.

• Feedback nutzen: Rückgabegründe zeigen Schwachstellen: Farbe, Passform, Material oder auch Verkaufspräsentation lassen sich daraus ableiten und gezielt optimieren.

• Missbrauch vorbeugen: Klare Zeit- und Richtlinien (z. B. Rückgabe nur mit Beleg, innerhalb von X Tagen) verhindern „Wardrobing“ und unberechtigte Rückgaben.

Retourenmanagement und Aftersales gehen Hand in Hand

Ein konsequentes Retourenmanagement am POS mit standardisierten Rückgabegrund-Kategorien, smartem Einsatz der Kassensystem-Technologie, geschultem Personal und empathischem Service macht aus Rückgaben ein wertvolles Feedback-Instrument und stärkt langfristig die Kundenbindung. So machen Sie Aftersales zu einem echten Erfolgsfaktor.

Alliance unterstützt Sie dabei mit praxisnahen Tools, strukturierten Prozessen und Austausch innerhalb der Gemeinschaft damit Sie auch nach dem Kauf punkten.

 

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Quellen: Loyal Guru | LinkedIn | Howmuchpos | ReverseLogix

 

Bildquelle: Freepik