

Herr Dr. Hoppelshäuser, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung haben Sie gesagt: „Wer sich nicht verändert, verändert sich trotzdem.“
Der Möbelhandel verändert sich schneller als noch vor wenigen Jahren. Kundenerwartungen entwickeln sich weiter, Unternehmensnachfolgen stehen an und digitale Möglichkeiten verändern Prozesse und Kommunikation. Die Frage ist deshalb nicht, ob sich Unternehmen verändern, sondern wie sie diesen Wandel gestalten. Wer Veränderungen frühzeitig aufgreift, kann sie aktiv für sich nutzen. Wer wartet, läuft Gefahr, nur noch auf Entwicklungen zu reagieren.
Alliance hat in den vergangenen Monaten unter anderem das neue Dialogformat ALL-Together gestartet und gemeinsam mit den Partnerverbänden die Küchen-Kompetenz-Tage weiterentwickelt.
Beides zeigt, dass Zukunft nicht allein am Schreibtisch entsteht. Gute Lösungen entwickeln sich dort, wo Unternehmer ihre Erfahrungen teilen, offen über Herausforderungen sprechen und voneinander lernen. Genau diesen Austausch wollen wir fördern, sei es im regelmäßigen Dialog mit unseren Gesellschaftern oder bei Veranstaltungen, die Handel und Industrie zusammenbringen. Unser Anspruch ist es, nicht nur über Zukunft zu sprechen, sondern sie gemeinsam zu gestalten.
Man muss nicht alles gleichzeitig verändern. Wichtig ist, überhaupt anzufangen. Das kann ein neues Führungsformat im Unternehmen sein, ein konsequenter Blick auf die Unternehmensnachfolge, der Austausch mit anderen Unternehmern oder die gezielte Weiterentwicklung einzelner Prozesse. Wer sich regelmäßig Zeit nimmt, das eigene Unternehmen kritisch zu hinterfragen und neue Impulse aufzugreifen, entwickelt sich de facto kontinuierlich weiter. Genau dafür bieten wir mit unterschiedlichen Formaten und natürlich auch im persönlichen Gespräch die passende Hilfestellung.