

Gemeinschaft pflegen, im Austausch bleiben und persönlich erfahren, was sich bei Alliance bewegt: Bei der diesjährigen Generalversammlung von Casa Swiss in Fribourg ging es neben aktuellen Zahlen und Entwicklungen vor allem um den Blick nach vorn. Dr. Olaf Hoppelshäuser zeigte, wie Alliance seine Leistungen und Formate derzeit weiterentwickelt und was dabei im Mittelpunkt steht: nah an den Gesellschaftern und ihren unternehmerischen Anforderungen zu bleiben.

Traditionell beginnt das Treffen bereits am Sonntag bei einem Gesellschafter aus der Region. In diesem Jahr waren Philippe Deillon, Rémy Deillon und Patrick Deillon von Möbel Bise die Gastgeber.
Bei einer Führung lernten die Teilnehmenden zunächst das Einrichtungshaus in Tafers und seine Besonderheiten kennen. Zum Unternehmen gehört neben dem Möbelhandel auch eine eigene, kleine Polsterei. Anschließend führte der gemeinsame Weg nach Fribourg, wo Bise mit einem weiteren Geschäft in der Innenstadt vertreten ist.
Dass die Generalversammlung jedes Jahr in einer anderen Region stattfindet und ein Gesellschafter Einblick in sein Unternehmen gibt, gehört zum Charakter des Treffens. Der gemeinsame Besuch bietet Gelegenheit, das Unternehmen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine gemeinsame Tour durch Fribourg, regionale Köstlichkeiten direkt an der Kathedrale und das Abendessen am Abend boten anschließend viel Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Am Montag rückten bei der Generalversammlung die inhaltlichen Themen in den Mittelpunkt. Dr. Olaf Hoppelshäuser gab zunächst einen Überblick über aktuelle Zahlen und Entwicklungen und stellte anschließend die zukünftige Ausrichtung des Verbands vor.
Die zentrale Botschaft: Die Zukunft gehört dem Unternehmertum. Und genau daran richtet Alliance seine Weiterentwicklung aus. Im Rahmen der Generalversammlung wurde zudem Pascal Blunier zum neuen Präsidenten von Casa Swiss gewählt.
Mehr Präsenz, Verbindlichkeit und Marktnähe spielen dabei eine wichtige Rolle. Der persönliche Kontakt zu den Gesellschaftern soll weiter gestärkt werden, damit Entwicklungen im Markt und konkrete Anliegen aus den Unternehmen schneller aufgenommen werden können.
Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten für den direkten Austausch. Mit dem digitalen Dialogformat ALL-Together haben wir einen zusätzlichen Raum für Händlerstimmen, Marktbewegungen und Impulse geschaffen. Bereits an der Premiere nahmen mehr als 80 Personen teil.

Auch die Weiterentwicklung unserer Veranstaltungsformate war Thema der Generalversammlung. Mit den neuen Order- & Netzwerktagen (ON) in Rheinbach reagieren wir auf Veränderungen im Möbelhandel und führen unterschiedliche Sortimentsbereiche in einem gemeinsamen Format zusammen. Gleichzeitig entwickeln wir die Küchenkompetenztage (KKT) weiter: 2027 werden sie erstmals in der Design Post Köln stattfinden.
Hinter beiden Entscheidungen steht derselbe Gedanke: Formate nicht um ihrer selbst willen fortzuführen, sondern sie so weiterzuentwickeln, dass sie zum Markt und zu den Anforderungen der Unternehmen passen.

Bei allen neuen Formaten, Konzepten und Strukturen gilt deshalb ein einfacher Grundsatz: Im Mittelpunkt stehen die Kunden. Nicht der Verband um seiner selbst willen und nicht verbandspolitische Überlegungen sollen den Kurs bestimmen, sondern die Frage, was unsere Gesellschafter benötigen, um ihre Unternehmen erfolgreich entlang der Anforderungen der Zukunft weiterzuentwickeln.
Gerade deshalb ist der direkte Austausch mit den Schweizer Gesellschaftern so wichtig. Der Schweizer Möbelmarkt hat eigene Strukturen und Anforderungen. Elke Laux begleitet die Unternehmen vor Ort über das Jahr hinweg und bildet eine wichtige Verbindung zum Verband. Die Generalversammlung schafft zusätzlich Raum, Themen gemeinsam zu diskutieren und die Perspektiven aus dem Schweizer Markt unmittelbar aufzunehmen.
Die zwei Tage in Fribourg haben einmal mehr gezeigt, warum persönliche Treffen ein wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit bleiben. Sie verbinden den Blick auf Zahlen und Zukunftsthemen mit dem, was eine Gemeinschaft im Alltag trägt: persönliche Beziehungen, direkte Gespräche und das Wissen, mit den eigenen unternehmerischen Fragen nicht allein zu stehen.