

Massivholz ist gefragt: als Statement für natürliches Design, aber auch als Gegenentwurf zur Austauschbarkeit vieler Sortimente. Deswegen hat Alliance das Eigenmarkenportfolio 2024 mit dem Massivholzkonzept pure natur erweitert und bietet damit ein klar strukturiertes Shop-in-Shop-System, begleitet von Marketing- und POS-Bausteinen sowie einem Katalog, der Kundinnen und Kunden Orientierung gibt. Über ein Jahr gibt es das Angebot nun schon und immer mehr Mitglieder entscheiden sich dafür, pure natur in ihre Sortimente aufzunehmen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Luxemburg.

In dem Großherzogtum führt Jean-Pierre Thill das Möbelhaus Thill, das bereits seit 1919 für hochwertige Möbel und professionellen Service steht. Auf über 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert das Einrichtungshaus ein breites Sortiment und setzt konsequent auf Beratung statt Schnellverkauf. „Wenn die Kunden da zur Tür raus sind, sind sie weg. Bei uns kommen sie tatsächlich wieder“, sagt Geschäftsführer Jean-Pierre Thill über den Unterschied zur Großfläche.

Möbel Thill: Qualität seit 1919
Eine stärkere Differenzierung ist einer der Gründe, aus dem sich Möbel Thill vor Kurzem für pure natur entschieden hat. Eigenmarken wie diese seien heute weit mehr als „nice to have“. Zum einen geht es um Sichtbarkeit und Vergleichbarkeit: Eigenmarken „nehmen ein bisschen aus dem Preisvergleich raus“, so Jean-Pierre Thill. Der Kunde kann nicht mal so eben den Produktpreis auf dem Smartphone googlen und Onlinepreise gegen den stationären Handel ausspielen. Zum anderen schließt pure natur im Sortiment eine Lücke, die viele Häuser zunehmend spüren: Zwischen Importware und sehr teurem Vollholz wird „für einige Leute die Luft dünn“. Genau hier punktet pure natur als Massivholz-Alternative – mit attraktiver Preispositionierung, ohne das Thema Nachhaltigkeit und Materialehrlichkeit zu verlieren.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das Konzept schnell und sauber umzusetzen. „Es ist ja ein fertiges Konzept, das eins zu eins übernommen werden“, sagt Jean-Pierre Thill. Wiedererkennungswert, eine „saubere Point-of-Sale-Ansprache“ und Elemente wie Poster oder Katalog „strahlen Kompetenz aus“ und geben Teams im Verkauf eine klare Story an die Hand. Zusätzlich öffnet pure natur den Zugang zu Herstellern, die im Großflächenumfeld oft gar nicht sichtbar sind: „kleine, mittelständische Lieferanten“, die die großen Ketten nicht bedienen können und deswegen bei kleineren und mittleren Möbelhäusern für Alleinstellungsmerkmale sorgen können.

Dass das funktioniert, kennt Jean-Pierre Thill bereits aus anderen Alliance-Eigenmarken. casada® sei „die breite Mitte“, prisma wiederum helfe spürbar „aus der Namensvermarktung raus“ zu kommen und damit aus der direkten Vergleichbarkeit. Entscheidend sei am Ende die Abgrenzung über Sortiment und Marke: „Wir haben noch nie ein Angebot … verloren, weil wir die gleichen Küchen hätten.“
Eigenmarken wie pure natur sind im Möbelhandel ein strategischer Hebel, besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Sie helfen, sich vom Einheitsangebot abzuheben, schaffen eine eigenständige Markenwelt im Haus und ermöglichen Wertverkauf statt Preiskampf. Gleichzeitig liefern Verbandskonzepte eine wichtige Entlastung: Marketingmaterialien, POS-Logik und Inhalte werden zentral entwickelt und können lokal schnell wirksam gemacht werden. Kurz: Eigenmarken stärken die unternehmerische Freiheit, weil sie Differenzierung möglich machen, bevor der Markt „irgendwann nur noch über Preis“ funktioniert.
Bildquelle: Alliance Verband