

[Pressemitteilung] Gaimersheim, 30. Juni 2026. Mit der Übernahme der ehemaligen Pagnia-Standorte zum 1. Juli 2026 stellt Wohnorama die Weichen für deren langfristige Zukunft. Nach den Herausforderungen der vergangenen Monate ist damit eine tragfähige Nachfolgelösung gelungen, die den Geschäftsbetrieb dauerhaft sichert.
Mit Theo Kuch, Inhaber von Wohnorama, übernimmt ein erfahrener Unternehmer die ehemaligen Standorte. Diese werden künftig schrittweise in das Unternehmenskonzept von Wohnorama integriert und strategisch weiterentwickelt. „Für uns ist diese Übernahme ein klares Bekenntnis zum stationären Möbelhandel. Wir investieren in gewachsene Standorte, engagierte Mitarbeiter und die Nähe zu unseren Kunden. Gemeinsam werden wir die Häuser Schritt für Schritt weiterentwickeln und zukunftsfähig aufstellen“, erklärt Theo Kuch.


Der Übernahmeprozess war das Ergebnis eines konstruktiven Zusammenspiels: Insolvenzverwaltung, finanzierende Banken, die beteiligten Unternehmen sowie der Alliance-Verband, dem sowohl die ehemaligen Pagnia-Standorte als auch Wohnorama angehören, trugen gemeinsam dazu bei, eine tragfähige Zukunftslösung für die Standorte zu entwickeln.
Ein solcher Prozess gelingt nur, wenn alle Beteiligten konstruktiv zusammenarbeiten. Unser Dank gilt deshalb der Insolvenzverwaltung, den finanzierenden Banken, unserem Verband und allen weiteren Partnern, die dazu beigetragen haben, in kurzer Zeit eine tragfähige Zukunftsperspektive für die Standorte, die Mitarbeiter und die Kunden zu schaffen.
Theo Kuch, Inhaber von Wohnorama
In den kommenden Monaten steht die Integration der Standorte in die Unternehmensgruppe im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Teams vor Ort wird Wohnorama die Häuser Schritt für Schritt weiterentwickeln, ihre regionale Stärke langfristig ausbauen und als verlässliche Anlaufstellen für die Kunden in den jeweiligen Regionen langfristig positionieren.

Die erfolgreiche Zukunftslösung für die ehemaligen Pagnia-Standorte zeigt, wie wichtig ein starkes Unternehmernetzwerk gerade in herausfordernden Zeiten sein kann. Wenn Unternehmen vor tiefgreifenden Veränderungen stehen, braucht es Menschen und Partner, die Verantwortung übernehmen, Vertrauen schaffen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen suchen.
Genau darin sehen wir unsere Aufgabe als Alliance. Unser Anspruch ist es nicht nur, unsere Gesellschafter im Tagesgeschäft zu unterstützen, sondern sie auch dann zu begleiten, wenn sie vor besonderen Herausforderungen stehen – sei es bei Unternehmensentwicklung, Nachfolge oder in wirtschaftlich schwierigen Situationen.
Als Verband können und wollen wir solche Prozesse nicht allein gestalten. Aber wir können Menschen zusammenbringen, den Dialog fördern, Perspektiven aufzeigen und dort unterstützen, wo unser Netzwerk einen Mehrwert schafft. Der jetzt gefundene Weg ist deshalb vor allem das Ergebnis des konstruktiven Zusammenspiels aller Beteiligten. Dass wir als Alliance unseren Beitrag dazu leisten konnten, freut uns sehr.
Für uns ist das ein gutes Beispiel dafür, was eine starke Gemeinschaft leisten kann: Unternehmer unterstützen Unternehmer – partnerschaftlich, lösungsorientiert und mit dem gemeinsamen Ziel, Unternehmen, Arbeitsplätze und regionale Strukturen nachhaltig zu sichern.
Dr. Olaf Hoppelshäuser, Geschäftsführer des Alliance-Verbandes