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Wohntrends 2024 – wie wir heute leben wollen

Unsere Mission als Verband ist es, stets das große Ganze im Blick und jeden Einzelnen im Fokus zu haben. Als Möbelexperten ist es für uns von Alliance von entscheidender Bedeutung, stets am Puls der Zeit zu bleiben. Um unseren Mitgliedern die neuesten Entwicklungen und Trends der Einrichtungsbranche näherzubringen, haben wir uns deshalb erneut auf die Reise begeben – dieses Mal zur imm Cologne, einer der weltweit führenden Messen für Möbel und Einrichtungsdesign. Mit geschulten Augen für Design und Ästhetik haben wir die Hallen durchstreift, um herauszufinden, wohin die Reise geht – eine spannende Expedition in die Welt der Trends. Welche Entwicklungen den Markt bestimmen und wie der Möbelhandel sie für sich nutzen kann, haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst.

Langlebigkeit und Farben

Ein Megatrend hat auch 2024 weiterhin bestand und spiegelt sich in den aktuellen Möbelkollektionen der Hersteller wider: die Nachhaltigkeit. Hierbei kommt es jedoch nicht nur auf die Materialien und die Herstellung an, wie Marc Mispelkamp, Geschäftsleitung Marketing und Personal bei Alliance, deutlich macht: „Nachhaltig ist schließlich auch, wenn ein Sofa 20 Jahre lang hält und ebenso lange genutzt wird.“ Gefragt sind bei größeren Möbelstücken daher hochwertige Qualität und ruhige, gedeckte Farben.

Nadja Marquardt, Marketingleiterin bei Alliance, erklärt: „Teurere Anschaffungen, wie beispielsweise ein neues Sofa, sollen sich in den bestehenden Raum einfügen und als langlebige Konstante in der Einrichtung fungieren. Accessoires hingegen lassen sich viel leichter austauschen und auch kleinere Möbelstücke, wie ein farbiger Couchtisch, peppen den Raum schnell und einfach auf.“ Bei der Farbgestaltung erkennt Nadja Marquardt klare Tendenzen: „Ins Auge springt die Freude an Farben – von pudrig bis farbintensiv ist alles mit dabei. Viele dunkle Aspekte, runde Formen und gezielte Lichteffekte sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.“

Individualität statt Einheitlichkeit

„Die klassischen Möbelserien, die Zimmer aus einem Guss schaffen, sind nicht mehr beliebt, vielmehr möchte der Endkunde eine stimmige und individuelle Mischung verschiedener Themen und Möbel sehen“, so Marc Mispelkamp. Individualität ist gefragt. Dabei werden nicht nur verschiedene Stile, sondern auch teure mit günstigen Einrichtungsgegenständen gemischt. Auch eine gewisse Internationalität kommt dabei ins Spiel: Einflüsse aus anderen Kulturkreisen prägen die Menschen und inspirieren die aktuellen Kollektionen mit Blick auf Materialien, Farben und Formen.

Gemütlichkeit und Multifunktionalität

Nicht zuletzt sind es auch aktuelle Krisenzeiten, bedingt durch eine abklingende Pandemie und wirtschaftliche Unsicherheiten, die den Wunsch nach Gemütlichkeit bedingen, weiß Marc Mispelkamp: „In schwierigen Zeiten sehnen sich die Menschen nach Geborgenheit und Gemütlichkeit im eigenen zuhause. Nachdem lange Zeit Abstand gehalten werden musste, laden die Menschen nun wieder mehr zu sich Hause ein und legen Wert auf eine schöne Einrichtung.“ Dieser Wunsch nach Wohnlichkeit schlägt sich auch in ihren Investitionen nieder.
Gleichzeitig müssen die eigenen vier Wände praktikabel sein. Viele Menschen arbeiten seit der Pandemie mehr im Homeoffice, deshalb muss ein Schlafzimmer auch gleichzeitig Wohnraum und/oder Arbeitsplatz sein. Multifunktionale Räume und Einrichtungen sind daher nach wie vor gefragt.

Möbelhandel auf Erfolgskurs

Langlebigkeit, Farben, Individualität, Gemütlichkeit und Multifunktionalität – all dies sind Aspekte, die die Kaufentscheidungen der Menschen derzeit beeinflussen. „Der größte Wohntrend ist, dass es keine richtigen Trends mehr gibt. Alles ist möglich und das Ziel ist es, alle Strömungen abzudecken und zu bedienen“, resümiert Marc Mispelkamp die Erkenntnisse des Trendscoutings. Doch wie können sich Händlerinnen und Händler auf diese diversifizierten Konsumentenwünsche einstellen und die Kundschaft nachhaltig begeistern?

Eins ist sicher: Anpassungsfähigkeit ist stärker gefragt denn je. Dafür braucht es nicht notwendigerweise große Investitionen in Ausstellung und Sortiment: „Accessoires inspirieren Menschen und wenn sie sich in einer Umgebung wohlfühlen, dann konsumieren sie auch gerne. Für den Handel ist der Weg über die Fachsortimente daher ein kostengünstiger, aber sehr effektiver Weg aktuelle Trends aufzugreifen“, rät Marc Mispelkamp. „Wir empfehlen unseren Mitgliedern, unsere Beratung und die starken Konditionen unseres Verbands zu nutzen, um ihren Handel fit für die Wohntrends der Zukunft zu machen – genau dafür sind wir von Alliance da.“