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Collage mit dem Logo von Loft und Bildern aus der Ausstellung

Mit loft zu mehr Kunden – Der Alliance-Markenprofi im Interview

Herr Mispelkamp, Sie sind jetzt seit 2 Jahren beim Alliance-Verband und haben direkt einen starken Start hingelegt. Was können Sie uns denn zum Thema Eigenmarken erzählen?

Wie viel Zeit haben Sie? (lacht). Also, unsere Eigenmarken verfolgen natürlich einen ganz klaren Zweck: Wir wollen unsere Gesellschafter:innen am Markt noch erfolgreicher machen. Für Händler:innen sind Eigenmarken immer auch ein verlässlicher Hafen. Sie sind etabliert, klar auf eine Zielgruppe zugeschnitten und mit einem eindeutigen Image versehen. So kann man – je nach Eigenmarke – den Fokus gezielt auf Käuferschichten lenken und profitiert von einem umfangreichen Marketingkonzept. Das reicht vom ersten Touchpoint online oder offline über umfangreiche Daten für Kampagnen bis in die Fläche meiner Verkaufsräume hinein – also bis an den PoS. Außerdem fungieren Eigenmarken immer auch als Neutralisierungskonzept. So wird Erfolg planbar!

Bild von Marc Mispelkamp in einer Interviewsituation

Was sind denn die aktuellen Herausforderungen bei den Eigenmarken? 

Eine Marke aufzubauen ist immer eine größere Aufgabe. Das macht eine Menge Arbeit und braucht vor allem auch etwas Zeit. Bei Alliance bin ich in der glücklichen Situation, bereits auf starke, etablierte Marken zurückgreifen zu können. Aber auch völlig neue Ideen können wir hier natürlich verwirklichen. Das gibt uns eine Menge Optionen, um auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren – und ja, sie auch ein Stück weit vorwegzunehmen. Ein gutes Beispiel ist sicherlich loft.

Wenn Sie loft in drei Worten zusammenfassen müssten – welche wären das?

Stylish. Individuell. Charakterstark.

Ich muss dazu sagen: loft ist erst Mitte 2022 gestartet, was ja für eine Marke noch sehr frisch ist. Andererseits gibt uns das eben genau die Möglichkeiten zur Gestaltung. So haben wir zum Beispiel ein modernes Flächenkonzept geschaffen, das als Shop-in-Shop-Lösung funktioniert. Das erzeugt ein einzigartiges Einkaufserlebnis, passend zur kaufkraftstarken Zielgruppe von anspruchsvollen Individualisten.

Das müssen Sie uns bitte genauer erklären.

Wenn Sie an ein Loft denken – was fällt Ihnen dazu ein? Also nicht an die Marke, sondern an die Art der Wohnung.

Puh. Groß, hohe Decken, Altes trifft Neues – sowas in der Art. Lofts sind ja immer sehr individuell eingerichtet.

Ganz genau! Ob Sie als Kund:in nun tatsächlich in einem alten Industrie-Loft wohnen oder doch lieber eine moderne Dachgeschosswohnung in der Innenstadt bevorzugen, sei mal dahingestellt. Aber ein gutes Flächenkonzept nimmt Sie mit auf eine Reise und erzählt eine Geschichte. Das sind nicht einfach nur Möbel, das ist eine richtige Welt, in die Sie komplett eintauchen – und zwar mit allen Sinnen. Dazu nutzen wir natürlich Licht, Bilder und Musik, aber auch olfaktorische Reize. Die kann man jetzt in Form von Duftkerzen sogar mit nach Hause nehmen und erlebt dann beim nächsten Besuch im Möbelhaus direkt ein Gefühl von Zuhause. Das hilft natürlich auch, beim Einkauf weniger abstrahieren zu müssen – und inspiriert im Idealfall sogar noch zu neuen Design-Ideen.

Das klingt wirklich sehr umfangreich. Wie viele Händler:innen setzen denn bereits auf so ein Konzept?

Bis jetzt sind es 10, was in der kurzen Zeit ein sehr ordentliches Ergebnis ist. Es geht uns aber auch nicht darum, das Konzept mit Macht einfach in die Breite zu drücken. loft ist eine Hochwertmarke für Individualisten, und so gehen wir auch die Etablierung an – wohldosiert und genau durchdacht.

Ich hatte ja bereits das Shop-in-Shop-System angesprochen. Dafür muss man sich natürlich genau überlegen, wie es ins Gesamtkonzept passt. loft richtet sich aber nicht nur an größere Häuser. Die Marke eignet sich ganz wunderbar auch zur Filialisierung auf kleinen Flächen und zur Existenzgründung.

Bild von loft auf einer Ausstellungsfläche in einem Möbelhaus

Wie sind denn bis jetzt so die Rückmeldungen?

Sehr positiv! Ich freue mich natürlich immer, wenn meine Arbeit Früchte trägt und Menschen begeistert. Gerade kürzlich habe ich eine Geschäftsführerin gefragt, was sie nach den ersten 3 Monaten mit loft für ein Fazit ziehen würde. Die Antwort war: “Es kommen mehr Kunden auf die Verkaufsfläche, sie bleiben deutlich länger, und sie kaufen mehr als früher.”

Das ist natürlich das bestmögliche Ergebnis, aber so oder so ähnlich sind die Rückmeldungen fast alle.

Alliance ist ja auch ein Einkaufsverband. Wie stellen Sie sich hier auf?

Wir fokussieren wenige, leistungsstarke Schwerpunkthersteller, um ihnen natürlich auch ein entsprechendes Gewicht zu geben – immer dem Konzentrationsgedanken folgend. Das ist zum Beispiel Nobilia für den Bereich Wohnen, aber auch andere, die das Thema loft optimal transportieren.

Welche Vorteile bietet der Fokus auf Schwerpunkthersteller?

Wir wollen ja alle gemeinsam erfolgreich sein. Gerade im Einkauf sind hier Skaleneffekte hilfreicher als möglichst breite Streuung. Außerdem erfolgt die Identifikation mit einer Hochwert-Marke natürlich nicht nur auf Kunden- und Händlerseite, sondern eben auch bei der Herstellung – und das unterstützt wiederum die Qualität und auch den Aufbau von markenspezifischem Knowhow. So haben wir in Summe definitiv die besten Einkaufskonditionen für hochwertige Produkte.

Noch kurz zum Abschluss – welche Händler:innen sollten sich für loft entscheiden, und warum?

loft ist eine Hochwertmarke – das sollte einem bewusst sein. Auch mit einem Shop-in-Shop-Konzept sollte das restliche Ambiente und Konzept schon etwas dazu passen. Man sollte Freude an der tiefgehenden Beratung von anspruchsvollen Kund:innen haben und eine Begeisterung für Design mitbringen.

Dann hat man mit loft eine Markenwelt zur Hand, die wirklich rund ist. Da liefern wir mit unseren Marketing-Maßnahmen vom allerersten Touchpoint bis hin zur Nachbetreuung alles, was Händler:innen brauchen, um neue Kund:innen zu gewinnen und zu Fans zu machen. Natürlich sorgen wir auch immer für Unterstützung vor Ort – bis hin zur Planung der Verkaufsflächen sind wir da, wenn man uns braucht.

 

Herr Mispelkamp, vielen Dank für das Interview und für Ihre Zeit!

Gerne!

 

Bildquelle: Alliance-Verband